5 Gründe warum uns Motivation schneller durchatmen lässt

Ständige und dauerhafte Motivation ist häufig eine große Herausforderung. Eine Atemwegserkrankung macht es nicht unbedingt leichter, aber es gibt gute Gründe sich selbst zu motivieren:

1. Es ist motivierend, wenn Du aus eigener Kraft gegen deine Atemwegserkrankung ankämpfen kannst.
Der eigene Wille kann Berge versetzen! Nur Mut – probiere es aus.

2. Es ist motivierend, selbst zu spüren, dass eine aktivere Lebensweise, zu mehr Lebensqualität führt.
Das Risiko von Komplikationen kann so aktiv verringert werden und der Fortschritt der Erkrankung gebremst werden.

3. Es ist motivierend, wenn Familie und Freunde zeigen, wie wichtig Du Ihnen bist.
Unterstützung und Zuspruch von engen Vertrauten wirkt oft beflügelnd und ermöglicht es dir ungeahnte Kräfte zu mobilisieren.

4. Es ist motivierend, Dich selbst glücklich zu machen. 
Ein Hobby, Ein Ehrenamt, gemeinsame Zeit für Freunde, Familie und natürlich für sich selbst. Motivation können dabei auch kleine Belohnungen für eingehaltene oder umgesetzte Therapievorgaben sein.

5. Es ist motivierend seine Erfolge zu dokumentieren.
Dabei können Dir klassische Tagebücher oder digitale Apps für jede Lebenslage – Erinnerung zur regelmäßigen Einnahme von Medikamenten oder Arztterminen, Schrittzähler, Protokolle von Messwerten (PeakFlow), Wii und vieles mehr – helfen. Kleine Wettkämpfe unter Freunden oder innerhalb der Familie können dabei zusätzlicher Ansporn sein.

Du siehst, es gibt viele Gründe sich selbst zu motivieren und noch viele mehr, warum jeder von uns gleich damit loslegen sollte. Was hast Du schon zu verlieren?! Move it!

Motivationshilfen unterstützen Dich dabei deine Ziele und Wünsche weiter zu verfolgen und dadurch aktiv zu bleiben.

 Dein „Motivationsglas“ könnte Dir so an Anreiz geben, warum es sich für Dich lohnt weiter zu machen:

Ein Glas voller Gründe, warum Dir die tägliche Routine hilft, was Du noch erreichen willst, oder warum die nächste Übung gut sein könnte. Kleine Notizen warum Du dich besser fühlen möchtest.

Immer wenn Du dich selbst nicht motivieren kannst ziehe eine Notiz heraus und überzeuge Dich selbst von der eigenen Kraft Dich selbst zu motivieren.

Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen können Dich inspirieren und somit eine Möglichkeit bieten Dich selbst zu motivieren. Zusätzlich gibt es ja die Möglichkeit von Erfahrungsaustausch in Selbsthilfegruppen, Internetforen, Reha-Maßnahmen oder im Freundes- und Bekanntenkreis.

Selbstmotivation bedeutet sich selbst zu hinterfragen:

Was macht mich glücklich und zufrieden?!

Was motiviert mich besonders?!

Rede Dir selbst positiv zu – „die Übungen machen Spaß und ich fühle mich vitaler.“ Somit programmierst Du dein Unterbewusstsein auf die positiven und nützlichen Gedankengänge automatisch um.

Belohne Dich selbst! Tue Dir selbst was Gutes. Ob ein Schaumbad, ein Kinobesuch, ein Auslug in die Natur, ein neues Buch oder Zeit mit Familien und Freunden. Belohne Dich mit Dingen, die Dir guttun.

Wenn alles nichts hilft, nimm Dir Auszeiten. Ohne schlechtes Gewissen, mache etwas komplett anderes. Nutze den Tag für Dich und mache das Beste daraus.

Es ist wichtig heraus zu finden, was für Dich persönlich am besten funktioniert. Sobald Du weißt, was Dich im Alltag motiviert und demotiviert, lernst Du gezielt dieses Wissen anzuwenden und umzusetzen. Du stellst also zielsicher deine Selbstmotivation her. Das ist Selbstmanagement in Perfektion. So lernst Du dich selbst besser kennen und kannst deine Erfahrungen gezielt, punktgenau, pfiffig und intelligent auf eine achtsame Art und Weise nutzen. So sparst Du Energie und Ressourcen, die Du wiederum für anders positiv für Dich nutzen kannst.

Probiere es gleich aus!  

          Als Kleine Unterstützung:

https://www.lungeninformationsdienst.de/
Atem und Bewegung, Norbert Faller, SpringerWien NewYork Verlag, 2. auflage 2009

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