Angst – Bewältigungsstrategien – ways out of fear

Wer mit anhaltenden Atemwegsbeschwerden kennt diese Gefühle nicht – Angstanfälle, Panikattacken und Depressivität ?!

Andauernde körperliche Beschwerden bis hin zu sich wiederholenden Atemnotanfälle können zur Erhöhung der psychischen Belastung führen. Durch den meist chronischen Verlauf kommt es eventuell zu einer unerwarteten erhöhten seelischen Belastung. Zusätzliche gesellschaftliche und private Anforderungen können Versagungsängste und ein Herabstufung der Selbstwertgefühle herbeiführen. Die eigene Unzufriedenheit hat auch Auswirkungen auf das eigene soziale Umfeld. Diskrepanzen innerhalb der Familien und mit Freunden sind keine Seltenheit:

  • Angst vor beruflicher Zurückstufung oder Arbeitsplatzverlust
  • Unverständnis für die „nicht sichtbare“ Erkrankung
  • Angst vor Einschränkung der persönlichen Leistungsfähigkeit – sinkendes Selbstwertgefühl und sinkende Stressresilienz
  • Angst vor Folgen der Chronifizierung durch ungünstige Krankheitsverläufe – häufige Krankenhausaufenthalte, weiterer Tabakkonsum . . .

Wichtig für Betroffene ist eine umfassende Beratung und Aufklärung über ihre Erkrankung mit Hilfe von Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen und sozialen Diensten in Form von Disease-Management-Programme der Krankenkasse und eines erforderlichen Rehabilitationsprogrammes zum Erlenen individuellen Bewältigungsstrategien.

Eine Checkliste zur Unterstützung könnte sein:

  1. Ärztliche Abklärung: Diagnostik über eine ausführliche Untersuchung, daraus resultierende Benennung der Erkrankung, Aufklärung über Symptomatik und Krankheitsverlauf, eventuell erforderlicher medikamentöser Therapie, Empfehlung für eine Rehabilitation und therapeutische Intervention, Beurteilung der notwendigen sozialrechtlichen Unterstützung und deren Beantragung
  2. Sozial Dienst: Aufzeigen der möglichen Maßnahmen und gemeinsame Beantragung von Haushaltshilfe, Behinderungsgrade oder medizinischen Pflegediensten
  3. Physiotherapie: Atemcoaching über eine individuelle atemtherapeutische Beratung, Erlernen von speziellen Atemtechniken & Selbstmanagement- Strategien zur Verbesserung der körperlichen Aktivität und das daraus resultierende Wohlbefinden, Motivation, Angehörigenschulung und Aufzeigen von (Gruppen)Angeboten – Lungensport, Apps, Rehasport . . .
  4. Psychotherapie: eine umfassende psychosoziale Anamnese mit daraus resultierender Aufklärung und individuelle Beratung in Einzelgesprächen oder mit Unterstützung von Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen

Innerhalb einer Rehabilitation werden alle diese Themen aufgegriffen und versucht umfassend alle Fragen zu klären.

Bewältigungsstrategien sind vielschichtig und auf eine Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen (Arzt, Therapeut, Sozialdienst, Krankenkasse) angewiesen. Jedoch ohne Eigenverantwortung und Mithilfe des Betroffenen ist keine ausreichende Unterstützung möglich.

Bist Du schon aktiv oder brauchst Du noch Unterstützung ?!

Ich unterstütze Dich gerne – nehme jetzt mit mir Kontakt auf:

https://www.lungeninformationsdienst.de

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